Gemeinsamer Start der Kundgebung und Begrüßung aller Teilnehmer*innen.
Live-Act und musikalischer Auftakt.
Warum junge Menschen keinen Zwangsdienst wollen und sich gegen Militarisierung stellen.
Live auf der Bühne.
Persönliche Perspektiven von Schüler*innen, Eltern und jungen Menschen.
Live-Musik und Performance.
Redebeiträge der veranstaltenden Organisationen.
Gemeinsamer Abschluss der Kundgebung und Ausblick auf kommende Aktionen.
Gemeinsamer Abschluss und Verabschiedung.
Wir wollen keine Generation Wehrpflicht sein! Das bereits verpflichtende Ausfüllen von Fragebögen, der Zwang zur Musterung und die Pläne für eine Reaktivierung der Wehrpflicht sind massive Eingriffe in die Freiheit junger Menschen. Diese Militarisierung der Gesellschaft lehnen wir entschieden ab.
Wir erleben die stärkste Aufrüstung seit dem Zweiten Weltkrieg. Bald fließt jeder zweite Euro des Bundeshaushalts in Aufrüstung und Krieg. Bezahlen müssen dafür wir alle – mit steigenden Preisen, Sozialkürzungen, zerfallenden Schulen, ungelöster
Klimakrise und unterfinanzierten Krankenhäusern. Für die Bundeswehr hingegen werden Schulden in Rekordhöhen aufgenommen, um sie zur „stärksten konventionellen Armee Europas“ aufzubauen. Auf Kosten unserer Zukunft.
Junge Menschen wollen keinen Zwangsdienst leisten und nicht zum Töten ausgebildet werden. Aus diesem Grund stehen wir als Großeltern, Eltern, Freund*innen, Geschwister, Schüler*innen und junge Menschen gegen den aktuellen Kurs der Bundesregierung.
Keine Reaktivierung
der Wehrpflicht!
Keine Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr!
Bundeswehr raus aus den Schulen, Universitäten und
der Forschung!
Vollumfängliche Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht und Asylgrund für Menschen weltweit!
Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt für blinde Aufrüstung und Krieg!
Wir sind solidarisch mit allen Menschen weltweit, die sich gegen Krieg einsetzen.
Deshalb ist für Menschen und Gruppen aus dem völkischen, nationalistischen, rassistischen,
antisemitischen oder rechtsextremen Spektrum auf unserer Aktion kein Platz.
Attac Deutschland • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen • Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. • DGB-Jugend • NaturFreunde Deutschlands | Netzwerk Friedenskooperative • Ohne Rüstung Leben • Schulstreik gegen Wehrpflicht
Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden • Connection e.V. • DFG-VK Landesverband NRW • Frauennetzwerk für Frieden e.V. • Friedensinitiative Nottuln • Frieden wagen e.V. • Greenpeace • pax christi
www.friedenskooperative.de/themen/
wehrpflicht-und-rekrutierung
www.friedenskooperative.de/informieren/
themen/wehrpflicht
www.friedenskooperative.de/shop?typ=215
www.friedenskooperative.de
Wir wollen keine Generation sein, die zum Militär muss. Junge Menschen müssen heute schon Fragebögen ausfüllen. Sie werden gezwungen, sich bei der Musterung untersuchen zu lassen. Der Staat plant vermutlich sogar, die Wehrpflicht wieder einzuführen. Das schränkt die Freiheit von jungen Menschen stark ein. Wir lehnen es ab, dass Krieg und Militär in unserer Gesellschaft immer wichtiger werden.
Deutschland gibt so viel Geld für Aufrüstung aus wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Bald fließt fast die Hälfte vom Geld des Staates in Waffen und Krieg. Wir alle müssen dafür bezahlen.
Die Preise steigen und der Staat spart beim Sozialen. Schulen verfallen und Krankenhäuser haben zu wenig Geld. Auch für den Klimaschutz fehlt das Geld. Für die Bundeswehr macht der Staat dagegen sehr hohe Schulden. Sie soll die stärkste Armee in Europa werden. Das zerstört unsere Zukunft.
Junge Menschen wollen keinen Pflichtdienst beim Militär leisten. Sie wollen nicht lernen, wie man Menschen tötet. Deshalb protestieren wir gegen die Pläne der Bundesregierung. Wir sind Großeltern, Eltern, Geschwister und Freunde. Auch viele Schüler*innen und junge Leute machen mit.
Keine Wiedereinführung der Wehrpflicht!
Keine Anwerbung von Jugendlichen unter 18 Jahren für die Bundeswehr
Die Bundeswehr soll nicht mehr in Schulen und Universitäten werben. Auch in der Forschung soll sie keine Rolle spielen.
Das Recht, den Kriegsdienst zu verweigern, muss überall auf der Welt als Menschenrecht gelten. Wer den Kriegsdienst ablehnt, muss deshalb überall Asyl bekommen können!
Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt für Aufrüstung und Krieg!
Wir sind solidarisch mit allen Menschen weltweit, die sich gegen Krieg einsetzen.
Deshalb ist für Menschen und Gruppen aus dem völkischen, nationalistischen, rassistischen,
antisemitischen oder rechtsextremen Spektrum auf unserer Aktion kein Platz.